Das Finanzgericht Münster hatte diese Frage zu entscheiden und befand, dass zu einem Frühstück zumindest auch ein Aufstrich gehöre.

Geklagt hatte ein Softwareunternehmen, welches seinen Mitarbeitern unentgeltlich trockene Brötchen anbot. Zudem konnten sich diese auch an einem Heißgetränkeautomaten bedienen, der ihnen ganztägig sowie unentgeltlich zur Verfügung stand.

Das Finanzamt sah darin das Angebot eines Frühstücks und nahm eine dem entsprechende Besteuerung vor. Das Finanzgericht Münster entschied jedoch, dass zu einem Frühstück zumindest auch ein Brotaufstrich gehöre. Damit handelt es sich lediglich um „Kost“, sodass eine derartige Besteuerung nicht stattfinden kann.

Die Revision zum Bundesfinanzhof ist jedoch zugelassen.