Nach einem Urteil des Kammergerichts in Berlin muss Facebook besser über die Nutzungsbedingungen für Spiele aus dem eigenen App-Zentrum unterrichten.

Aktuell willigen Verbraucher in die Weitergabe ihrer Daten ein, indem sie auf „Spiel spielen“ klicken. Dagegen wollte die Verbraucherzentrale Bundesverband vorgehen und erhob Klage.

Das Gericht stellte zunächst klar, dass trotz des irischen Unternehmenssitzes deutsches Datenschutzrecht Anwendung finde. Zur Sache entschied das Gericht, dass die zur Weitergabe der Daten erforderliche Einwilligung der Nutzer nicht vorlag. Die wenigen bereitgestellten Informationen würden nicht ausreichen, um von einer Generaleinwilligung ausgehen zu können.

Nun darf Facebook die Spiele der Drittanbieter nicht mehr auf diese Weise präsentieren.