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Auswahl unserer Leistungen:
- Mediationsausbildung
- Konflikttraining
- Führungskräftetraining
- Fragekompetenz
- Mediative Gesprächsführung
- Supervision

Inhalte/Curriculum

Die Ausbildung ist modular aufgebaut. Die ersten drei Module befassen sich überwiegend mit den Grundlagen der Wirtschaftsmediation, der Haltung des Mediators sowie einzelnen Mediationstechniken und Mediationsmethoden.
Die Module 4 bis 6 beschäftigen sich mit einzelnen Anwendungsfeldern der Wirtschaftsmediation. Schwerpunkte sind die Mediation innerhalb von Organisationen (innerbetriebliche Mediation) sowie Mediation im zwischenbetrieblichen Bereich.
Die Module können auch separat belegt werden.

Modul 1: Grundlagen der Mediation - 3 Tage
Ziel des Einführungsseminars ist es, einen ersten groben Überblick über die Mediation, deren Vorgehensweise, Grundprinzipien und Anwendungsbereiche zu geben. Die aktive Einbeziehung und Selbsterfahrung der Teilnehmer soll die wesentlichen Unterschiede zu anderen Konfliktlösungsmethoden wie Schlichtung, Schiedsverfahren oder gerichtliches Verfahren aufzeigen und erfahrbar machen.

  • Grundzüge, Definition, Prinzipien und Idee der Mediation
  • Geschichte der Mediation
  • Selbsterfahrung von Mediation
  • Unterschiede zu anderen Verfahren
  • Haltung des Mediators (Grundzüge)
  • Phasen der Mediation
  • Kriterien
  • Kommunikation
  • Umsetzung und Rolle des Rechts
Modul 2: Rolle und Haltung - 3 Tage
Mediation lebt in erster Linie von der Haltung und der Persönlichkeit des Mediators. Diese sichern die notwendige Unabhängigkeit, Allparteilichkeit und Akzeptanz bei den beteiligten Parteien. Das zweite Modul bildet daher einen wesentlichen Schwerpunkt und Kern der Ausbildung. Ziel ist es, die Teilnehmer für ihr eigenes Verhalten zu sensibilisieren und dessen Auswirkung auf die Medianten zu erkennen. Darüber hinaus sollen die Teilnehmer in die Lage versetzt werden, Vertrauen aufzubauen um damit als unabhängiger, allparteilicher Vermittler anerkannt zu werden.
  • Konflikte
  • Systemisches Arbeiten
  • Mediationsmodelle
  • Selbstbehauptung
  • Ressourcen
  • Geldkonflikte
  • Wahrnehmung
  • Neutralität und Allparteilichkeit
  • Kommunikationstechniken
  • Selbsterfahrung
Modul 3: Fragen statt Ratschläge geben - Kommunikation in der Mediation - 3 Tage
Ziel dieses Moduls ist das Erlernen und Beherrschen von Fragetechniken - dem zentralen „Handwerkszeug“ des Mediators. Schwerpunkt ist die Entwicklung einer methodisch fundierten Vorgehensweise, die ein situativ angemessenes Fragen ermöglicht.
  • Grundlagen mediativen Fragens
  • Hypothesen
  • Fragematrix
  • Fragen zur Selbstbehauptung
  • Fragen zur Wechselbezüglichkeit
  • Umgang mit Widerständen in der Mediation
  • Lösungsfragen
  • Transformatorisches Arbeiten
Modul 4: Mediation im innerbetrieblichen Bereich - 3 Tage
Ziel dieses Moduls ist die sichere Beherrschung von innerbetrieblichen Mediationen. Schwerpunkt sind die sogenannten geschickten Fällen. Nimmt der Initiator der Mediation nicht selbst an der Mediation teil, ist die Rollenklärung des Initiators im Mediationsprozess ein zentrales Thema in der Vorlaufphase. Gerade im innerbetrieblichen Bereich stehen damit zentrale Grundprinzipien der Mediation wie Vertraulichkeit, Neutralität und Allparteilichkeit, Eigenverantwortung und Freiwilligkeit in Frage. Zentrale Bedeutung kommt in diesen Fällen auch der Einbindung von Führungskräften und dem hierarchieübergreifenden Arbeiten zu.
  • Pre-Mediation
  • Geschickte Fälle
  • Delegierte im Mediationsprozess
  • Mehrparteienmediation
  • Ergebnissicherung
  • Visualisierungs- und Kreativitätstechniken
Modul 5: Kurzmediation - 3 Tage
Inhalt von Modul 5 ist die Kurzmediation, d.h. die Mediation in zeitlich eingegrenzten Fällen oder bei kurzfristig erforderlichen Lösungen. Für den Mediator heißt dies, ein effizientes Zeitmanagement umzusetzen, ohne oberflächlich zu arbeiten. Gerade in der Praxis ist die Kurzmediation zunehmend gefragt.
  • Vorlaufphase
  • Phasen der Mediation
  • Einzelgespräche
  • Verfahrensmanagement
  • Zeitmanagement
  • Transformation
Modul 6: Praxis - 3 Tage
Inhalte dieses Moduls sind vor allem praktische Fragen des Berufsrechts, des Marketings sowie der Supervision. Die Teilnehmer sollen befähigt werden, rechtliche Fragen, z.B. des Wettbewerbs- oder Rechtsberatungsgesetzes, für sich selbst beantworten zu können. Im Bereich Marketing spielt Aufklärungs- und Netzwerkarbeit sowie die Kooperation mit anderen Berufsgruppen eine herausragende Rolle. Darüber hinaus sollen die Teilnehmer für den „Spagat“ zwischen Akquisition und notwendiger Unabhängigkeit des Mediators sensibilisiert werden.
Qualitätskontrolle und ständige Weiterentwicklung sind in der Mediation unerlässlich. Die Teilnehmer sollen daher bereits an dieser Stelle auf die Notwendigkeit von Super- bzw. Intervision hingewiesen und vorbereitet werden.
  • Mediationsvertrag
  • Abschluss
  • Vertraulichkeit
  • Kosten
  • Marketing und Akquisition
  • Berufsrecht
Abschlußprüfung
Am Ende der Ausbildung steht die Präsentation einer schriftlichen Hausarbeit (Umfang max. 12 Seiten). In einem Prüfungsgespräch stellen die Teilnehmer ihre Hausarbeit vor. Im Anschluss an die Präsentation folgt ein Prüfungsgespräch über die präsentierte Arbeit sowie über allgemeine Grundlagen der Mediation. Die Prüfungen finden in der Regel in Vierergruppen statt. Die Prüfung erfolgt gemäß der Prüfungsordnung der staatlich anerkannten Steinbeis Hochschule Berlin und schließt im Erfolgsfall mit der Erteilung eines Hochschulzertifikats ab.

 
 
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